Programm 2010

3. Wupperfelder Festwoche

Die 3. Wupperfelder Festwoche findet vom
25. - 29. Mai 2010 statt!

Dienstag 25. Mai 2010



Mittwoch 26. Mai 2010

Richard Bargel & Klaus "Major" Heuser
Men In Blues – Legends In Concert
Bonn, Dez. 2008. Die bekannte Kabarettistin Anka Zink hat zu einer Talk Show in die „Harmonie„ eingeladen. Zu den Gästen zählt das deutsche Blues-Urgestein Richard Bargel und Ex-BAP-Gitarrist Klaus „Major„ Heuser. Beide reisen mit ihren Gitarren an, denn darum hatte man gebeten: Eine kleine musikalische Einlage nach dem Gespräch, bitte! Doch dann kommt alles ganz anders. Sie tun etwas, worum man sie nicht gebeten hat. Sie spielen einfach zusammen! Zum ersten Mal! Und wie! Die zuvor schweigsamen Zuhörer verwandeln sich in ein begeistertes, heftig applaudierendes Bluespublikum. Zugleich werden sie Zeuge der Geburtstunde des kongenialen Blues-Duos Bargel & Heuser!
Beide Musiker verbindet eine Seelen-Verwandtschaft, eine auf gleichem Musikverständnis basierende Liebe zum Blues. Ihre Musik zeichnet sich durch Mut zum kreativen Zusammenspiel aus, zu spontanen Improvisationen, mit denen sie sich gegenseitig von einem Höhepunkt zum anderen treiben. Alles geschieht auf der Basis gegenseitigen Respekts, keiner muss mehr etwas beweisen. Sie wollen mit ihrer Musik Atmosphäre schaffen, Spannung erzeugen, im richtigen Moment einen einzelnen Ton erklingen lassen, der eine Gänsehaut erzeugt, oder eine musikalische Explosion hervorrufen, die das Publikum von den Stühlen reißt. Das Repertoire umfasst viele Eigenkompositionen Bargels, für die er schon zweimal mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik„ ausgezeichnet wurde, sowie ausgesuchte Blues-Traditionals. Wunderschöne Slow Blues wechseln sich ab mit schnellen, rhythmusbetonten Großstadtblues, gefühlvolle Balladen werden in reizvollen Kontrast zu von Dobro und Slide-Gitarre begleiteten Mississippi Blues Songs gestellt. Ein leichter Hauch Country Musik schwingt mit, ebenso Elemente von Gospel, Soul und American Folk Song. Klaus „Major„ Heuser hat viele legendäre BAP-Kompositionen geschaffen. Er weiß, wie man einen Song arrangiert und instrumental optimal zur Geltung bringt. Diese Fähigkeiten und sein feines Gespür als begleitender Gitarrist bändigen nicht etwa Bargels urgewaltigen Blues, sondern fügen ihm eine weitere, faszinierende musikalische Dimension hinzu.


 

Bargel & Heuser

Richard Bargel
Richard Bargel ist einer der wenigen innovativen deutschen Bluesmusiker von Rang und wurde für seine Produktionen bereits zweimal von der Jury des renommierten „Preis der Deutschen Schallplattenkritik„ ausgezeichnet. Seit 1970 unterwegs, zählt er längst zu den Blues- Ikonen. Von 1992 bis 2000 organisierte und leitete Bargel wöchentlich seine legendären „Talkin´ Blues Shows„ in Köln mit Stargästen wie Luther Allison, Johnny Copeland, Phil Upchurch, Götz Alsmann u.v.a. Der Maestro der Slidegitarre spielte alle großen Festivals, tourte durch die USA, arbeitete mit renommierten Kollegen wie Charlie Musselwhite oder Little Willie Littlefield. Als Songwriter gelingen ihm Kompositionen von nachwirkender Intensität. On Stage zelebriert er den Blues, wie sonst nur von schwarzen R&B-Interpreten gewohnt: mit starker Bühnenpräsenz und magisch-rauher Bass-Stimme! 2007 gab er gemeinsam mit der amerikanischen Blueslegende Charlie Musselwhite ein viel beachtetes Konzert in Köln, das vom Deutschlandfunk live mitgeschnitten und ausgestrahlt wurde. Richard Bargel hat die längst verstorbenen alten Meister hat noch persönlich kennen und von ihnen lernen dürfen, darunter Big Joe Williams, Sonny Terry & Brownie McGee, Sunnyland Slim und Blind John Davis. Sie erzählten ihm, dass persönlicher Ausdruck und der eigene, unverwechselbare Stil das wichtigste Gut und der Stolz eines Bluesmusikers sind. Richard Bargel lebt diese Tradition und führt sie in seiner Musik mit modernem Verständnis fort.


 

Richard Bargel

Klaus "Major" Heuser
Der am 27. Januar 1957 in Leverkusen geborene Klaus Heuser hatte schon als kleiner Junge nur den einen Wunsch, Gitarre zu spielen. Lange musste er nicht warten. Mit 10 Jahren bekam er endlich seine erste heißersehnte Gitarre und war fortan damit beschäftigt, neben einer klassischen Ausbildung die Musik seiner Vorbilder nachzueifern. Die Beatmusik der 60, später dann Rory Gallagher, Peter Green und vor allem Eric Clapton hatten es ihm angetan. Nach diversen eigenen Bands stieß er 1979 zu einer bis dahin eher unbekannten Band Namens BAP und erlebte dort nicht nur die Geburt seines Spitznamens MAJOR, sondern auch eine schier unglaubliche Erfolgsgeschichte. Noch heute sind viele seiner Kompositionen wahre Evergreens der deutschen Rockgeschichte. Sein Gitarrenstil und seine Virtuosität machten ihn bis heute zu einem der bekanntesten und beliebtesten deutschen Gitarristen. Nach fast 20 Jahren und weit über 6 Millionen verkaufter Tonträger verließ er die Gruppe Bap 1999 und arbeitete seitdem vornehmlich als Produzent, Komponist und Solokünstler.


 

Klaus "Major" Heuser

Donnerstag 27. Mai 2010

Judy Bailey
Angefangen hat alles im heimischen Chor der Holy Trinity Church in St. Philip, Barbados. Schon früh hatte Judy Bailey die traditionsreichen Nebelbänke ihrer Geburtsstadt London gegen ein Leben unter karibischen Sonnenstrahlen auf der kleinen Antilleninsel Barbados eingetauscht. Mit 17 beginnt sie Gitarre zu spielen und erste Lieder zu schreiben. Schon bald wird das besondere Talent der jungen Frau erkannt: Ihre erste eigene Produktion erhält auf Barbados prompt den begehrten Award "Gospel Album of the Year" und zusammen mit der Reggae-Legende Eddy Grant ("Gimme hope Joanna", "Electric Avenue" ...) produziert Judy Bailey das Album "Between you and me". Weitere Alben die in Nashville, London oder Deutschland aufgenommen werden, folgen. Dabei orientiert sich die mittlerweile gestandene Songwriterin
geistig und musikalisch immer mehr am Sound ihrer Geburtstadt London, wo sie nach einem achtjährigen Studium Psychotherapeutin wird. Musik ist für Judy aber weit mehr als Therapie. Mit der einzigartigen Verquickung ihrer religiösen Wurzeln und ihrem Anspruch an moderne Popmusik entsteht ein eigenständiger Stil, der mittlerweile viele tausend Menschen weltweit begeistert: Neben eigenen Konzerten und großen Festivalauftritten überall in Europa, tourt sie auch in
Amerika, Afrika, Asien und Australien. Im Januar 2010 spielte sie in Indien und trat damit in ihrem 25. Land auf. Judy ist eine Weltmusikerin und Weltbürgerin. Sie will Grenzen überwinden, Hoffnung und Glauben wecken, Lebensfreude schenken. Als Botschafterin des internationalen Hilfswerks World Vision setzt sie sich vor allem für Menschen in Afrika ein. In Deutschland, wo Judy Bailey heute lebt, erfreut sich die Künstlerin nach langjährigen Live-Auftritten in allen
Bundesländern und zunehmender Radio- und Fernsehpräsenz wachsender Beliebtheit. Die erste Singleauskoppelung ihres Albums "Found the Sun" (BMG) schafft es auf Anhieb in die deutschen Singlecharts. Mit "Du bist nicht allein" erobert sie als Teil der ‚Künstlercommunity' Zeichen der Zeit (u.a. mit Xavier Naidoo, Patrick Nuo, Yvonne Catterfeld, ...) 2004 die Top 10. Im gleichen Jahr entdeckt die deutsche No.1 Band Söhne Mannheims Judy Bailey als Support für ihre "Can You Feel It" Tour und so beben in fünf Städten die ausverkauften Hallen schon im Vorprogramm. Mit den "Mannheimern" verbindet sie mittlerweile eine besondere Freundschaft. Auf jedem ihren letzten vier Album haben verschiedene "Söhne" mitgewirkt. Zuletzt waren auf ihrem achten Album "Ready to fly" (2009), Metaphysics und Kosho als Special Guests zu hören. Ebenfalls 2009 veröffentlichte sie ihr erstes Buch "Und ich sang" das anhand vieler Lieder, Bilder und Geschichten von ihrem Leben zwischen den Welten erzählt. Es sind die afrikanischen Karibikgrooves und Hitmelodien, die Singer-Songerwriterwurzeln vereint mit einer progressiven Idee von Popmusik und die fantastischvielfältige Band an der Seite einer freudestrahlenden Judy Bailey, die begeistern. Es ist die leidenschaftlicherdige Stimme einer Künstlerin die wahrhaftig etwas zu sagen hat, die ins Herz gehen. Es ist eine seelenstarke Frau mit der man, von der ersten zur letzten Reihe, erlebt, wie Rhythmus gepaart mit viel Liebe unwiderstehlich anstecken.


 

Judy Bailey

Freitag 28. Mai 2010

Elli Erl & Band
.. so charakterisiert Elli ihr neues Album „HUMAN“, das im Frühjahr 2009 auf den Markt gekommen ist.
Mit diesem Album realisierte sich die 30-jährige Künstlerin vor allem ihre Unabhängigkeit. Ende 2008 gründete Elli ihr eigenes Label 1773 Records und konnte so in Zusammenarbeit mit ihrem Produzenten Team aus Florence / Alabama neue Wege gehen. „Ich wollte nicht mehr nur an einer Albumproduktion teilnehmen, ich wollte mein Album selbst machen. Ich wollte, dass es 150% ICH ist!“ und so zeigt HUMAN vor allem den Menschen Elli. Die meisten Songs sind selbst geschrieben und erzählen ihre Geschichten. Viele Instrumente (Gitarre, Klavier, Mundharmonika, Akkordeon) hat Elli selbst eingespielt. Musikalisch findet Elli mit HUMAN ihre ganz eigene Handschrift. Weg vom Überproduzierten, besticht die Platte durch Ecken und Kanten, durch ihre Vielseitigkeit und durch den amerikanischen Folk-Pop-Rock Sound. Der hörbare Nashville-Touch entstand nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit namhaften amerikanischen Songwritern. So lernte Elli letztes Jahr zwischen einigen USA Konzerten auch die Musikerin Kristen Hall kennen, die u.a. den Amanda Marshall Hit „Let It Rain“ schrieb, ein Song, der Elli seit Anbeginn ihrer musikalischen Karriere immer wieder begleitet. Das Zusammentreffen der beiden war so leichtfüßig, erfrischend, inspirierend und motivierend, dass sie direkt gemeinsam zu schreiben begannen. Entstanden ist der Titel „Run Away, der auch auf Ellis neuem Album HUMAN zu hören ist. „Die Arbeit mit Kristen war eine große Ehre für mich, weil ich durch „Let It Rain“ zum Musikmachen gekommen bin. - Und dann sitzt der Mensch, der das durch seine Musik geschafft hat, neben dir und schreibt mit dir einen Song, einfach weil er an dich glaubt.“ Ähnliche Erfahrungen machte die Sängerin mit dem US Publikum bei Live-Auftritten: Unvoreingenommen und begeistert. Deswegen sind für dieses Jahr weitere Auftritte in den USA geplant. Ob mit Band oder eben auch alleine und akkustisch.„Letztes Jahr war ich oft in den USA, um mit meinen Produzenten und Musikern an den Songs zu arbeiten. Die wertvollste Erfahrung dabei war, dass ich durch diese Menschen und die unabhängige Arbeit am Album meine Leidenschaft für die Musik wieder gefunden habe.“

NOTHING BUT THE MUSIC- DAS IST “HUMAN”, DAS IST ELLI...


 

Elli Erl

Samstag 29. Mai 2010



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